Journal · 28. Februar 2026

Shortlist statt langer Listen

Arbeitsplatz mit Diagrammen und Notizen zur Auswahl

Wenn Agenturen zwanzig Creator-Namen liefern, fühlt sich das nach Auswahl an. In der Praxis bedeutet es oft: Das Team scrollt, diskutiert Geschmack und verschiebt die Entscheidung. Eine Shortlist mit drei bis fünf Profilen zwingt zur Begründung — und genau das beschleunigt Kooperationen.

Was eine gute Begründung enthält

Nicht nur Reichweite, sondern: bisherige Markenkooperationen in verwandten Themen, Ton der Community-Kommentare, regionale Nähe zum Absatzmarkt und ob der Creator überhaupt bezahlte Arbeit annimmt. Ein Profil ohne Kapazität ist keine Option, egal wie schön der Feed aussieht.

Ausschlüsse früh benennen

Marken, die keine Alkoholwerbung, keine politischen Themen oder keine Konkurrenzprodukte im Umfeld wollen, sollten das vor der Recherche sagen. Sonst landet genau das Profil auf der Liste, das später ausscheidet — und Zeit kostet.

Entscheidung in einer Runde

Wir planen nach der Shortlist genau eine Abstimmungsrunde. Wenn danach noch Unsicherheit bleibt, fehlt meist kein weiteres Profil, sondern ein klareres Briefing. Mehr dazu in unserem Leitangebot.

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